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Die Stadtwerke München bieten IT-Profis spannende Projekte und vielseitige Karrierechancen. Du kannst dir nicht genau vorstellen, was für Projekte das sind? Hier erfährst du es!

Die Stadtwerke München sind das größte kommunale Versorgungsunternehmen in Deutschland. Ob Trinkwasser, Strom, Erdgas, Fernwärme, Internet und Telefon, Mobilität oder Bäder – mal mehr und mal weniger sichtbar sorgen über 9.000 Mitarbeiter dafür, dass die Münchner haben, was sie in Sachen Infrastruktur zum Leben brauchen.

IT-Spezialisten bei den SWM

Unter den Mitarbeitern sind Anlagen- und Industriemechaniker, Bau- und Elektroingenieure, Servicemitarbeiter, Bus- und Tramfahrer – aber auch IT-Spezialisten. Entwickler, Admins und andere IT-Profis sind bei den Münchener Stadtwerken an vielen unterschiedlichen Projekten beteiligt wie diese drei Beispiele zeigen:

Mobile Workforce Management – wenn das iPad so wichtig ist wie der Werkzeugkasten

Stadtwerke München

Stadtwerke München

Die Stadtwerke München (SWM) sind eines der größten kommunalen Energieunternehmen Deutschlands und gehören zu 100% den Münchner Bürgerinnen und Bürgern.

Die IT-, Stromnetz-, Rohrsparten- und Verkehrsinfrastruktur, die die SWM betreiben, muss kontinuierlich überprüft und instandgehalten werden.

Die entsprechenden Arbeiten werden sowohl im Außendienst als auch in den Werkstätten erledigt. Bei der Disposition, der mobilen Auftragsbearbeitung und der Auftragsrückmeldung werden die Mitarbeiter von umfangreichen Softwarewerkzeugen unterstützt. Damit die Daten lückenlos fließen, muss die Bearbeitung auch von Mobilgeräten aus funktionieren – dafür gibt es jetzt eine iOS-App und iPads gehören fest zum Equipment.

Die SWM haben das Projekt als eigner IT-Dienstleister realisiert. Um die neue Lösung möglichst bedarfsgerecht zu gestalten und eine hohe Usability zu erzielen, haben Entwickler und Mitarbeiter der technischen Fachbereiche eng zusammengearbeitet. Aufgestellt als komplexe, agile Projektteams arbeiten diese IT-Spezialisten mit modernsten Softwareentwicklungswerkzeugen und Technologien. Dazu zählen HTML5, AngularJS, D3JS, Spring-Boot sowie die Pivotal Cloud Foundry. Zur Bereitstellung der Software kommen automatisierte Build-Ketten für Continuous Integration und Continuous Delivery zum Einsatz.

Energy Premium – den Stromverbrauch immer im Blick

Den Stromverbrauch im Haushalt in Echtzeit zu tracken, kann ziemlich nützlich sein. Zum Beispiel, wenn man Energie sparen und Stromfresser ausfindig machen will. Im Rahmen des EU-Projektes „Smarter Together“ haben die SWM mit M-Energy Premium ein Pilotprojekt gestartet, bei dem hochaufgelöste Zählerdaten empfangen, verarbeitet und dem Nutzer als Live-Ansicht seines Stromverbrauchs angezeigt werden. Die Haushalte erhalten dabei einen digitalen Zähler und das eigens für das Projekt entwickelte Kommunikationsmodul, das die Zählerdaten an die SWM sendet. Diese Verbrauchsdaten werden dem Anwender dann in der App visualisiert. Ein weiteres Kernfeature von M-Energy Premium ist die Verbrauchsdatendisaggregation. Anhand charakteristischer Verbrauchsverläufe einzelner Haushaltsgeräte und neuartigen Machine-Learning-Algorithmen kann deren individueller Verbrauch aus dem Gesamtverbrauch bestimmt werden. Dadurch kann der Anwender herausfinden, welche Geräte wann verwendet wurden und wie viel sie verbraucht haben. So können Stromfresser im Haushalt ausfindig gemacht werden.

Die einzelnen Komponenten, die das Backend von M-Energy Premium ausmachen, bilden eine Microservices-Architektur, die auf Java und Spring Boot aufsetzt. Die Komponenten sind klein gehalten, mit jeweils eigener Persistenz; sie kommunizieren durch den Austausch von Nachrichten (Message-Driven), wobei Redis als Broker eingesetzt wird. Die Kommunikation mit Drittkomponenten, zum Beuspiel SAP, erfolgt via REST, SOAP und OData. Als Frontend existiert derzeit eine native Android-App, wobei die Entwicklung einer iOS-App geplant ist. Die App wurde in Kotlin gemäß dem MVVM-Pattern und mithilfe von Android Jetpack programmiert.

Data-Cloud-Mobilität – flexibles, bedarfsgerechte ÖPNV-Angebote schaffen

Überfüllte Bahnen, wegen technischer Störungen ausgefallene Busse und Co. – das könnte künftig vollständig der Vergangenheit angehören. Denn die MVG generiert durch die verbaute Sensorik Daten zu den Betriebszuständen der einzelnen Fahrzeugkomponenten.

Die Sensordaten werden dann in einer internen Hadoop® Data-Cloud gesammelt und von Data Scientists zu Use-Cases für die Predictive Maintenance von Fahrzeugen verarbeitet. IT-Sicherheitsarchitekten entwickeln Konzepte und Lösungen zum Schutz dieser Daten. Darüber hinaus werden die Daten mit Informationen zu Wetter und Verbindungssuchanfragen ergänzt. Lernende Algorithmen (KI) unterstützen die SWM dabei, Fahrzeugstörungen zu verringern und die MVG-Fahrzeugflotte passgenau einsetzen zu können.

Ein langfristiges Ziel ist auch, den festen Fahrplan zukünftig immer mehr durch ein flexibles und bedarfsgerechtes ÖPNV-Angebot zu erweitern. Der dynamisch berechnete Fahrplan wird dem Fahrer auf Android-Geräten im Fahrzeugcockpit zur Verfügung gestellt.

Karriere SWM
Auch ein Projekt zum Thema „HandyParken“ steht bei der SWM-IT auf der Agenda. (Grafik: SWM)

Spannende, abwechslungsreiche Aufgaben

Wer als IT-Profi bei den Stadtwerken anfängt, hat gute Entwicklungsperspektiven: Christian Kutschke zum Beispiel hat daran mitgewirkt, erste native Anwendungen in iOS und Android umzusetzen, und damit die mobile App-Entwicklung bei den SWM einzuführen. „Nach Jahren in der Entwicklung und Anwendungsarchitektur kam die Lust auf etwas Neues. Heute bin ich als Domänenarchitekt im IT-Demand tätig und fachlich auf den Bereich Mobilität fokussiert – eine von vier Fachdomänen. Das war ein wichtiger Karriereschritt für mich, denn die Abstraktionsebene im Demand ist höher als in der Anwendungsentwicklung. Jetzt schaue ich, was aus strategischer Sicht gefragt und sinnvoll ist, stehe in engem Kontakt mit den Fachbereichen der SWM und kann Entscheidungen treffen, ob wir Software kaufen, wiederverwenden oder selbst entwickeln“, erklärt er.

Das klingt, als wären die Stadtwerke München ein spannender Arbeitgeber für dich? Dann informier dich jetzt über deine Karrierechancen!

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By |April 4th, 2019|News|