Paypal: Diese 7 Alternativen solltest du kennen

Paypal-Alternativen im Überblick. (Foto: Shutterstock)


| Hinweis: Artikel enthält Provisions-Links – Was ist das?

Muss es immer Paypal sein? Nein, denn: Für den Einkauf und die Bezahlung von Waren im Netz gibt es noch viele andere Dienste. Die nennenswertesten Paypal-Alternativen im Überblick.

Beim Bezahlen im Internet kennen deutsche Verbraucher kein Pardon. Sicher und bequem muss es sein. Insofern überrascht das Ergebnis einer ECC-Payment-Studie nicht: Einkäufe in Onlineshops werden immer häufiger mit Online-Bezahldiensten beglichen statt per Lastschrift oder Kreditkarte.

Zwar ist die Rechnungszahlung noch immer am beliebtesten: 41,3 Prozent der Online-Käufer haben so mindestens einmal gezahlt. Kurz dahinter folgen mit 32 Prozent jedoch schon Anbieter wie das allgegenwärtige Paypal. Wie die insgesamt 2.018 befragten Konsumenten auch müssen Verbraucher aber nicht zwingend auf den US-Bezahldienst zurückgreifen. Alternative Bezahldienste bieten neben Sicherheit auch den nötigen Komfort und punkten mit einigen Extras. Ein Überblick.

Diese Paypal-Alternativen solltest du kennen

Amazon Pay

Paypal-Alternativen: Amazon Pay profitiert von der Reputation des Konzerns. (Screenshot: t3n)

Neben Paypal gehört Amazon Pay  zu den bekanntesten Online-Bezahldiensten. Nach offiziellen Angaben haben bereits 33 Millionen Kunden den Dienst mindestens einmal genutzt. Das Zahlungsvolumen soll sich laut Amazon 2017 sogar verdoppelt haben. Die Funktionsweise ist denkbar einfach: Kunden können Geld senden und empfangen sowie in teilnehmenden Onlineshops bezahlen und nutzen dafür die im Amazon-Konto bereits hinterlegten Zahlungsdaten. Weder eine zusätzliche Registrierung noch eine Prime-Mitgliedschaft sind notwendig.

Gebühren

  • Für Verbraucher ist Amazon Pay kostenlos. Händlern, die Amazon Pay in ihrem Shop anbieten und damit monatlich weniger als 5.000 Euro umsetzen, berechnet Amazon eine Gebühr von pauschal 1,9 Prozent zuzüglich 35 Cent auf den Warenwert. Je höher das Zahlungsvolumen ausfällt, desto geringer ist auch die Gebühr.

Paydirekt

Paydirekt ist die Paypal-Alternative der deutschen Banken. (Screenshot: t3n)

Paydirekt ist ein Bezahldienst der deutschen Kreditwirtschaft. Voraussetzung für die Nutzung ist ein onlinefähiges Girokonto bei einer der beteiligten Banken. Nach einer Freischaltung über das Online-Banking kann Paydirekt zum Bezahlen von Waren in bisher über 1.500 Onlineshops genutzt werden. Als Zahlungsinformationen werden automatisch die bei der Hausbank hinterlegten Daten genutzt. Eine zusätzliche Registrierung ist nicht vonnöten. Wie Paypal bietet übrigens auch Paydirekt eine Art Käuferschutz an – einmal bezahlte Beträge können also zurückgebucht werden, sollten Händler keinen Nachweis über den Versand bestellter Waren vorlegen können.

Gebühren

  • Die Gebühren werden vom Händler getragen, der diese mit den teilnehmenden Banken aushandeln muss.

Apple Pay

Noch steht Apple Pay in Deutschland nicht zur Verfügung. (Bild: Apple)

Zwar fungiert Apple Pay in erster Linie als NFC-basiertes Wallet für das iPhone – allerdings ermöglicht der Bezahldienst aus Cupertino auch die Bezahlung von Käufen innerhalb von Apps und Onlineshops. Wie bei Paypal und Amazon Pay werden auch die mit dem persönlichen Apple-Konto verknüpften Zahlungsinformationen genutzt. Die eigenen Daten landen also nicht in den Händen von fremden Shopbetreibern. Seit Dezember 2018 ist Apple Pay auch in Deutschland verfügbar.  Angesichts der Marktmacht von Apple dürfte sich Apple Pay hierzulande schnell als Alternative zu Paypal etablieren.

Gebühren

  • Nutzer zahlen nichts. Pro Transaktion behält Apple aber 0,15 Prozent des Geldbetrags von Händlern ein.

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By |Februar 11th, 2019|News|